Mit dem Radio Musik hören und informiert bleiben

Für manche unvorstellbar: ein Leben ohne Radio. Ob auf Reisen, im Auto, unterwegs oder Zuause im Badezimmer, der Lieblingssender ist immer dabei. Als Hintergrundmusik bei der Arbeit oder als Stimmungsmacher mit dem neusten Hit.

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Radio | Für Musik und Information

Abgeleitet von dem lateinischen Radius, dem Strahl, ist das Radio ein Wandler von elektromagnetischen Wellen oder hochfrequenten elektrischen Signalen zu Schall. 

Die erste öffentliche deutsche Radiosendung war im deutschen Reich ab 1923 die Funk-Stunde-Berlin. Damals waren die Radiogeräte für die meisten Leute unerschwinglich. In den 1930ern wurden Radios deutlich preiswerter, bis die Nazis das Radio durch den Volksempfänger 1933 in die meisten Haushalte brachte. Die GEZ nahm dann gegen 1976 ihre Arbeit auf.

Schon vor dem Krieg gab es Modelle, die einen eingebauten Motor für den automatischen Sendersuchlauf hatten, selbst Autoradios gab es auf dem Markt, spielten aber insgesamt kaum eine Rolle.

Das Radio war durch den eingebauten Verstärker stark an die Entwicklung der Verstärkertechnologie gebunden. So  kamen zunächst ausschließlich Röhrenradios zum Einsatz, bis diese von den Transistorradios verdrängt wurden.

Die Zusammenlegung von einzelnen Geräten führte zu Kombigeräten wir Radio mit Kassettenrekorder oder Radio mit CD-Spieler oder heute Radio mit Handy. Das Radioempfangsteil wird Tuner genannt, ist dieser Tuner mit einem Verstärker verbunden, nennt man das Gerät einen Receiver. 

Analoger und Digitaler Radioempfang

Beim analogen Radioempfang werden elektromagnetische Wellen vom Sender gesendet. Das sind Langwellen, Mittelwellen, oder Kurzwellen in der Modulationsart AM Amplitudenmodulation oder FM Frequenzmodulation.

Diese Wellen werden in der Empfangsantenne in Wechselstrom umgewandelt, der mundgerecht in bestimmte Schwingungsfrequenzen weiterverarbeitet wird, von denen ein enger Frequenzbereich verstärkt wird. Dieser Frequenzbereich, in dem der Sender seine Inhalte sendet, wird in seiner ursprünglichen Frequenzlage auf die Lautsprecher geschickt. 

Die digitale Übertragung benötigt spezielle Empfänger oder Radiogeräte. Bei einer grundsätzlichen Umstellung von Analog auf Digital müssten die kompletten Gerätschaften ausgetauscht werden. Ob und wann dieser "Switch-Off" des Analogen Rundfunks kommt ist mittlerweile umstritten. Mittlerweile wird dem Analogen Radio wieder bis zu 15 Jahren und mehr Zeit gegeben, bis sich die digitale Technik durchsetzt, wenn es diesen Übertragungsweg dann noch benötigt.

Was sagt das Gesetz zum Radio?

Nach dem deutschen Rundfunkgebührenstaatsvertrages ist ein Radio dann ein Radio wenn es eine "technische Einrichtung, die zur drahtlosen oder drahtgebundenen, nicht zeitversetzten Hör- oder Sichtbarmachung oder Aufzeichnung von Rundfunkdarbietungen (Hörfunk und Fernsehen) geeignet ist."

Ob dazu Fallrohre am Haus zählen, die unter Umständen auch Radio empfangen können ist nicht abschließend geklärt.

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