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Wann und wie sollte ich den Garten gießen?

Gerade jetzt im Sommer bewegt sich das Thermometer kaum noch, es bleibt anhaltend warm bis heiß, Deutschland schwitzt, es fällt sehr wenig Regen. Die Hitzetage gehen auch an der Pflanzenwelt nicht spurlos vorüber. Insbesondere wenn es lange nicht regnet, hilft es nur noch den Garten selbst zu wässern. Beachten Sie einige Punkte beim Gießen, kommt das Wasser effektiver bei Ihren Pflanzen an.

Das Wasser muss an die Wurzeln

Generell gilt: Das Wasser soll bei den Wurzeln der Pflanze landen. Es bringt nichts, wenn die Erde zwar nass aussieht, das Wasser aber bereits verdunstet ist, bevor es versickern und zu den Wurzeln gelangen konnte.

Der beste Zeitpunkt zum Gießen liegt am sehr frühen Morgen, zwischen drei und vier Uhr. Die Erde und die Luft haben sich abgekühlt, das Wasser kann versickern. Wird im Sommer um die Mittagszeit gegossen ist das vergebene Liebesmüh, da das Wasser zum Teil den Boden nicht einmal erreicht, sondern schon vorher verdunstet.

Das morgendliche Gießen hat einen weiteren Vorteil: Tagsüber ziehen sich die Schnecken zurück. Wird abends gegossen, ist das ein kleines Fest für die ungebetenen Gäste. Außerdem trocknen die nassen Blätter der Pflanzen über den Abend nicht so gut, es drohen Pilzkrankheiten.

Auch wenn nicht morgens zwischen drei und vier Uhr, sondern erst später gegossen wird, ist das deutlich empfehlenswerter, als Abends zu gießen,.

Wohin wird das Wasser gegossen und wieviel?

Als kleine Faustregel gilt: Desto größer die Blätter, desto mehr Wasserbedarf hat die Pflanze. Es ist auch schlicht ein wenig die Pflanze zu beobachten, da durch zu viel Gießen, die Pflanzen die Wurzeln nicht mehr tiefer treiben, sondern "faul" werden. Topfpflanzen brauchen regelmäßig Wasser, da sie wenig Erde umgibt.

Es sollte immer möglichst nahe am Erdboden gegossen werden. Wasser auf Blättern verdunstet im besten Fall nur, im schlechtesten fördert es Pilzkrankheiten.

Wenn es sehr trocken ist, kann nach dem Gießen der Boden ein wenig gelockert werden, damit vollgelaufene Hohlräume das Wasser wieder freigeben und es an die Wurzeln sickern kann.

Ist gerade ein Gewitterregen heruntergekommen, lassen Sie sich nicht täuschen, auch wenn eben alles nass war, das wenigste Wasser kommt an die Wurzeln, es verdunstet vorher oder fließt über den harten Boden ab.

Durch das häufige Gießen im Sommer werden Nähstoffe aus dem Boden gespült. Es sollte in der Folge auch gedüngt werden. Gelbe Blätter an Pflanzen sind ein Zeichen für Nährstoffmangel.

Den Boden vorbereiten:

Wenn Sie den Boden mulchen, kann er das Wasser besser aufnehmen und speichern, Sie müssen weniger gießen. Beim Mulchen wird Rindenmulch, Kies oder Granitsplit in den Boden eingearbeitet, was ihm eine bessere Struktur verleiht.

Wie schütze ich den Rasen vor der Hitze?

Vorbereitend schneidet man den Rasen nicht ganz kurz und mäht ihn ohne Auffangkorb. Der liegengebliebene Grasschnitt speichert Feuchtigkeit und schützt den Rasen vor Austrocknung.

Beim Gießen zählt eher lieber einmal richtig als oft zu wenig. Ein bis zweimal in der Woche sollte die Rasenfläche wurzeltief gewässert werden. Es sollten pro Quadratmeter ca. 10 bis 15 Liter Wasser gegossen werden. Unter Bäumen benötigt der Rasen mehr Wasser.

Der Rasen sollte beobachtet werden, wird er zu viel gegossen, droht die Algenbildung.

Zusammenfassung:

Gießen am Besten in den frühen Morgenstunden zwischen drei und vier Uhr. Besser morgens als abends. Dicht über dem Boden gießen. Nasse Blätter bringen nichts, schaden eher. Den Boden mulchen. Bei häufigem Gießen das Düngen nicht vergessen. Lieber einmal richtig gießen als zweimal zu wenig. Pflanzen zur Wurzelbildung erziehen. Rasen mit Rasenschnitt schützen, nicht zu kurz schneiden.

 


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